Dienstag, 11. September 2012

Die letzten Stunden im World Trade Center

Zwei französische Dokumentar-Filmer drehen seit Juli 2001 eine Reportage über eine Feuerwache in den USA, die Ausbildung zum Feuerwehrmann in New York ist das eigentliche Thema. Am 11. September 2001 geraten sie mitten die Rettungsaktion der Feuerwehr in New York und werden unerwartet zu Zeugen der Geschichte. 

Dramatische und einzigartige Bildern der Katastrophe und ihrer Auswirkungen auf Betroffene lassen jede sachlich-kritische Distanziert beim Betrachten des Films dahinschwinden: Es geht nicht um Politik und globale Zusammenhänge, sondern um Menschen - jeder Mann, jede Frau wird als individuelle Persönlichkeit wahrnehmbar, die 'irgendwie' mit ihrem Schock, ihren Ängsten und Verlusten klarkommen müssen.
Erschreckend deutlich wird auch die Unmöglichkeit, sich auf Katastrophen solchen Ausmaßes vorzubereiten...von einer Sekunde zur nächsten ist alles anders...



Ist das Trauma von 9/11 den Medien anzulasten?

Die These lautet 'Die Anschläge vom 11. September 2001 haben weltweit ein Trauma hinterlassen, das den Medien anzukreiden ist.' und wird von dem Chemnitzer Anglisten und Psychologen Marcel Hartwig vertreten. Wie der japanische Angriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbour sei auch dieses Ereignis 'von der US-Politik durch die Medien instrumentalisiert' worden.



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