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Dienstag, 15. März 2016

Sollte Theologie noch an Universitäten gelehrt werden?

Von der Theologie als "Königsdisziplin" an der Uni ist heute kaum mehr die Rede - der 'Zeitgeist' scheint sich von allem abzuwenden, was mit Religion und Spiritualität zusammenhängt. In einem Interview mit BRalpha (Sept. 2015) sprach Prof.Dr. Johanna Rahner (Universität Tübingen) darüber, ob Theologie überhaupt noch an Universitäten gelehrt werden sollte.

Zur Abgrenzung: 
  • Theologie bezeichnet „die Lehre von Gott“ oder Göttern im Allgemeinen und die Lehren vom Inhalt eines spezifischen religiösen Glaubens und seinen Glaubensdokumenten im Besonderen.
  • Dagegen ist Metaphysik eine Grunddisziplin der Philosophie; sie behandelt die zentralen Probleme der theoretischen Philosophie, nämlich die Beschreibung der Fundamente, Voraussetzungen, Ursachen oder „ersten Gründe“, der allgemeinsten Strukturen, Gesetzlichkeiten und Prinzipien sowie von Sinn und Zweck der gesamten Wirklichkeit bzw. allen Seins.
Die Fragestellung "Warum gehört Theologie an die Universität" (Interview auf br.de) scheint die Antwort vorwegzunehmen - dass Theologie in jedem Falle weiter als Universitätsfach gelehrt werden sollte. Rahner verweist auf die historische Bedeutung der Theologie für die Entwicklung der universitäre Bildung; sie betont zudem, an Universitäten könne die Theologie als Feld mit "festen Überzeugungen" in den Diskurs mit anderen Disziplinen treten. 
Robert Wolf (Quellenangabe s.u.) sieht das anders und zitiert in seinem offenen Brief an die Professorin gleich mal den atheistischen 'Mann für's Grobe', Richard Dawkins:
„Ich warte noch immer auf einen stichhaltigen Grund für die Annahme, dass die Theologie (im Unterschied zu historischer Bibelkunde, Literatur usw.) überhaupt ein Forschungsgegenstand ist.“
Konfessionell gebundene Theologie sei laut Dawkins unwissenschaftlich, da sich Wissenschaft auch dadurch auszeichne, nicht voreingenommen zu denken. Wolf stellt fest, gerade das Festhalten an "Überzeugungen“ und Dogmen laufe dem Prinzip von Wissenschaft zuwider, eine Anpassung an die jeweiligen Erkenntnislage anpassenden grundsätzlich.
In Bezug auf naturwissenschaftliche Disziplinen trifft diese Anforderung in vollem Umfang zu.
Selbst habe ich mir noch keine abschließende Meinung zu dieser Frage gebildet. Doch ich frage mich schon, ob nicht interreligiöse Fächer dem Lehrauftrag in einem säkularen Staat eher entgegenkommen.

Sonntag, 12. Februar 2012

Stichwort: Apokalypse

Auch im Jahr 2012 hat der Begriff Apokalypse (Offenbarung) nicht viel mit dem 'Ende von allem' zu tun, wenngleich der allgemeine Sprachgebrauch, u.a. Metaphern wie "apokalyptische Zustände", die Assoziation von 'Apokalypse' mit katastrophalen Ereignissen bis hin zum Weltuntergang fördert. 
Solche Vorstellungen kennen wir schon aus antiken Schöpfungsmythen wie z. B. dem sumerischen Gilgamesch-Epos. Gläubige bzw. religiöse Kreise nennen hier zuerst die biblische Offenbarung des Johannes - ich bewundere diejenigen, die hinter all den Metaphern über Plagen, Unglücke, vergehende Königreiche und Engeln mit Feuerschwertern den zweifelsohne vorhandenen tieferen Sinn erkennt. 


Tatsächlich bezeichnet Apokalypse (griech. „Offenbarung“, d.h. Erschließen oder Enthüllen von etwas bisher Verborgenem) eine literarischen Themenschwerpunkt, der sich Begriffen wie 'Erneuerung, Zeitenwende, Beginn eines neuen Zyklus (Weltzeitalters) oder Enthüllung göttlichen Wissens' umschreiben lässt. Mittels prophetischer Visionen enthüllt eine Apokalypse, einen in der Zukunft liegenden Endzustand, dem zugleich ein neuer Anfang innewohnt. Merkmale einer „Apokalypse“ finden sich oft in religiösen Werken, aber auch in säkularer Literatur, etwa im „Science Fiction -Genre. Mitunter als Reaktion auf konkrete historische Ereignisse (Sintflut?) schildern sie weitreichende Veränderungen und deuten sie geistlich, etwa im Sinne einer finalen Äonenwende und eines göttlichen Gerichtes. Historische Nationen, Personen und Ereignisse werden als Symbole und Bildmotive dargestellt.

So richtet sich die Offenbarung des Johannes (Offb 1,1) als letztes, durchgehend prophetisches Buch des Neuen Testaments in Briefform an sieben im Römischen Reich verfolgte christliche Gemeinden und weitere Kreise. Sie will den göttlichen Heils- und Erlösungsplan zu enthüllen und so die Gemeindemitglieder zu ermutigen, den römischen Kaiserkult abzulehnen und auf die Wiederkunft Christi als Endrichter zu hoffen. Rückgriffe auf die Prophetie des A.T. in bezug auf einen Erlöser untermauern den den Trost- und Hoffnungscharakter: In 16 Visionen wird das endzeitliche Geschehen auf der Erde kommentiert und der Schrecken der diesseitigen Bedrängnis wird die Herrlichkeit Gottes bzw. seines Reiches gegenübergestellt.
Ein Höhepunkt des Werkes liegt sicherlich in der Vollziehung vom Gericht Gottes über eine ungehorsame und sich gegen ihn auflehnende Menschheit, die sich dem dunklen Reich des Bösen zugewandt habe.
Die symbolhafte Bedeutung wesentlicher Elemente bzw. Akteure ('7 Siegel', 'Das Tier', Der Drache', das 'Erschallen von sieben Posaunen' - (nur) für Christen eine gute Nachricht, da sie das Reich Gottes auf Erden und die Rückkehr Jesu ankündigen soll, u.v.a.) wird nicht explizit eingeführt oder erläutert, sodass sich rückblickend ein recht breiter Interpretationsspielraum eröffnet.


Dieser Freiraum wurde und wird seit 2000 Jahren immer wieder genutzt, um in realen Ereignissen (vor allem drohende Katastrophen jeglichen Ursprungs) den Beginn der von Johannes avisierten 'apokalyptischen Endzeit' erkennen zu wollen. So gesehen ist es wenig überraschend, dass auch im Umfeld der Weltuntergangs-Spekulationen für das Jahr 2012 reger Gebrauch von der Johannes-Offenbarung, ihren Symbolen und Bildern gemacht wird. 
Ebenso werden einzelne Unglücksfälle wie der Atomunfall in Japan in diesen Kontext gerückt, wobei "Fukushima- Apokalypse" eine mehr als deplazierte Wortschöpfung ist. Mit einem 'Gericht Gottes' hat die Kernschmelze in mehreren Atomreaktoren erkennbar wenig zu tun (allein weil die Wirkung nicht primär ihre Urheber trifft, was bei den meisten menschengemachten Unglücken der Fall ist). Dem Anspruch religiöser Apokalypsen wie der von Johannes aber auch den betroffenen Opfern wird man so nicht gerecht, lediglich wird einer Katastrophe nach der anderen herausragende Bedeutung angedichtet.-

Gerade das deutschsprachige Wort 'Offenbarung' impliziert für mich den enthüllenden Charakter solcher Werke: Etwas zuvor Verdecktes, Unverständliches wird zugänglich und als Beginn einer entscheidenden Veränderung wahrnehmbar. Eher als die Apokalypse des Johannes verwirklichen die sog. Neu-Offenbarungen diesen intentionalen Aspekt: 
Bei ihnen handelt es sich um spirituelle Quelltexte neueren Datums, welche die ursprünglichen Glaubensschriften von Christentum, Islam und Judentum ergänzen. Für jede Menge Konfliktpotenzial sorgt allerdings der Umstand, dass die Inhalte mancher Neu-Offenbarung inhaltlich von den ursprünglichen Lehraussagen und dem überlieferten Glauben fundamental abweichen. Einordnung: Von einer Neuoffenbarung spricht man, wenn das betreffende Werk schriftliche fixiert und innerhalb der letzten 500 Jahre entstanden ist und mit der Behauptung einhergeht, dass seine Botschaft direkt göttlichen Ursprungs sei und keinesfalls vom Empfänger/Übermittler verändert wurde. 

Folglich sind die Reaktionen auf eine Neu-Offenbarung äußerst vielschichtig: Von ihren Befürwortern als gottgewollte Ergänzung (oder auch gottgewollten Widerspruch) zur bestehenden, traditionellen Lehre aufgefasst, erfahren sie durch orthodoxe, traditionelle Vertreter der Glaubensgemeinschaft oft kategorische Ablehnung. 
Resultierend entstehen nicht selten neue Bewegungen - wie zum Beispiel sei die Lorber-Bewegung, die seit 1924 aus dem Christentum hervorging und sich an den Kundgaben des Jakob Lorber orientiert. Solche Gemeinschaften positionieren und entwickeln sich oft unabhängig von der Ursprungs-Religion und werden dann von deren Anhängerschaft heftig bekämpft. 


So betrachten die großen christlichen Kirchen die göttliche Offenbarung mit der Entstehung des biblischen Schriften kurz nach der Auferstehung Jesu als abgeschlossen. Sie definieren die Menschwerdung Gottes als 'nicht mehr zu überbieten' und maßen sich insoweit an, den Willen Gottes genau zu kennen und zu vertreten. 
Vielleicht liegt ihr eigentlicher Sinn und Zweck vielmehr darin, den Menschen eine Hilfestellung zu geben, den wirklichen Sinn ihres irdischen Daseins zu erkennen. Dann wäre der Zeitpunkt ihres Erscheinens gut gewählt. Eine Besonderheit bilden hier die synkretistische Neuoffenbarungen, sie integrieren ("vermischen") Elemente östlicher Religionen sowie esoterischer Weisheitslehren und klassische Überzeugungen christlichen, islamischen oder jüdischen Ursprungs. Wenn allerdings eine christlich ausgelegte Glaubensauffassung sich mit den Prinzipien von Reinkarnation und Karma verbindet, betrachte ich dies als grundsätzlich positiv zu bewertende Weiterentwicklung, und nicht als Synkretismus.--
Über Jahrhunderte war die Apokalypse eine religiöse Idee. Längst ist sie eine technische Option.

Film: Die Bibel -Apokalypse

Montag, 6. Februar 2012

Illusionen zwischen Wissenschaft und Glaube

Glaube denen, die die Wahrheit suchen,

und zweifle an denen, die die Wahrheit gefunden.

Andre Gide



Ist damit nicht schon alles gesagt? Na ja, zumindest liegt in dem o.a. Zitat ein wie ich meine wichtiger Ratschlag. Menschen sind fehlbar, sie lernen ein Leben lang und ändern ihre Perspektive häufig - nicht immer um 180 Grad, doch kommen auf dem langen Weg der Wahrheitssuche stets neue Mosaiksteine des Wissens und Erahnens hinzu und erweitern den subjektiven Horizont ein wenig mehr...


 So sollte es zumindest sein. Wer dagegen meint, erleuchtet zu sein - oder noch schlimmer: wer weiß, dass er es nicht ist, aber ein bewusstes Täuschungsmanöver vollführt, führt kaum Gutes im Schilde. Spiegelbildlich begegnen wir Wissenschaftlern, die jede Demut und Bescheidenheit aufgegeben haben und sich einbilden, nicht einen kleinen Teil des gegenwärtigen Wissensstandes zu repräsentieren, sondern zu wissen. Endgültig, final, Schluss, aus, basta ...das ist jetzt so und bleibt auch so.


Realitätsverlust eben, den man für harmlos halten könnte, wenn sich nicht eine wachsende Anhängerschar um solche Gestalten versammeln würde - "Erlöser", "Meister" oder "Führer" jauchzend und von da an mitgefangen in deren Stillstand.




Jedem von ihnen würde ich gerne empfehlen, das Buch 'Illusionen' von Richard Bach zu lesen, doch die meisten von ihnen würden überlegen lächelnd abwinken, denn sie haben ja entschieden: 'Meine Suche ist am Ende!' Möglich, aber wird sie jemals ans Ziel führen? Manche Erzählungen sind offensichtlich zeitlos...



..."Der Meister glaubte, daß es jedermann guttäte, sich für einen Sohn Gottes zu halten, und weil er dies glaubte, wurde es wahr, und die Werkstätten und Garagen in denen er arbeitete, waren bald überfüllt von jenen, die seine Lehren suchten und ihn berühren wollten, und auch die Straßen waren erfüllt von jenen die da hofften, daß sein Schatten im Vorübergehen auf sie fallen möge und damit ihr Leben ändere.
Und es begab sich, daß sich solche Scharen versammelten, daß die verschiedenen Vorarbeiter und Werkstätteninhaber den Meister baten, seine Werkzeuge abzugeben und seines Weges zu ziehen, denn es hatte sich die Menge so dicht um ihn geschart, daß weder er noch die anderen Mechaniker an ihren Autos arbeiten konnten. So geschah es, daß er sich aufs Land begab, wo ihn die Menschen, die ihm folgten bald den Messias und Wundertäter nannten; und weil sie es glaubten, war es so.
Ging ein Gewitter nieder, während er sprach, netzte kein Tropfen Regen das Haupt eines einzigen Zuhörers; und die letzten der Menge hörten seine Wore so deulich wie die ersten, gleichgültig, ob es am Himmel blitzte oder donnerte. Und stets sprach er zu ihnen in Gleichnissen. Und er sprach zu ihnen: "In einem jeden von uns wohnt die Macht, sich für ein gesundes oder ein sieches, ein reiches, oder ein armes, ein Leben in Freiheit oder Sklaverei zu entscheiden. Wir selbst sind es, die daüber bestimmen - und niemand sonst.« Ein Mühlenarbeiter sprach zu ihm: "Ihr habt gut reden, Meister, denn Ihr werdet gelenkt, wir dagegen nicht. Ihr braucht nicht zu schuften wie wir. In dieser unserer Welt muß man für seinen Lebensunterhalt arbeiten." Der Meister antwortete und sprach:


'Es gab einmal eine Ansiedlung von Geschöpfen am Gunde eines großen, kristallklaren Flusses. Die Strömung des Flusses ging ruhig über alle hinweg - einerlei, ob jung oder alt, reich oder arm, gut oder böse: Die Strömung ging ihren eigenen Weg, denn sie kannte nur ihr eigenes kristallklares Selbst. Jedes Geschöpf klammerte sich in der ihm eigenen Weise fest an die Zweige und Steine im Flußbett, denn ihre Art zu leben bedeutete Sichfesthalten; von Geburt an hatte man ihnen beigebracht, der Strömung zu widerstehen. Aber unter ihnen gab es ein Geschöpf, das eines Tages sagte: "Ich habe es satt, mich immer festzuhalten! Ich kann es zwar nicht mit meinen Augen sehen, aber ich vertraue trotzdem darauf, daß die Strömung weiß, wohin es geht. Ich werde loslassen damit mich das Wasser forttragen kann, wohin es will; denn wenn ich mich weiter festhalte, werde ich vor Langeweile sterben." 

Die anderen Geschöpfe lachten und sagten: "Du Narr! Laß nur los, und du wirst sehen, wie die Strömung, die du so verehrst, dich packen und auf die Felsen schmettern wird, und du wirst schneller daran sterben als vor Langeweile!" Aber dieses eine Geschöpf hörte nicht auf sie: Es holte einmal tief Luft und ließ los und wurde sofort herumgewirbelt und von der Strömung gegen die Felsen geschmettert.
Aber noch rechtzeitig trug die Strömung das Geschöpf, das sich nicht mehr festhalten wollte, vom Grunde des Flusses frei, und es wurde nicht länger zerschunden oder verletzt. Und all die Geschöpfe, die sich stromabwärts angesiedelt hatten und die es nicht kannten, riefen: "Sehet, ein Wunder! Ein Geschöpf wie wir, und doch fliegt es! Seht, der Messias ist gekommen uns alle zu erlösen!". 

Und der, den die Strömung getragen hatte, sagte: "Ich bin nicht mehr der Messias als ihr auch. Der Fluß tut nichts lieber, als uns zu befreien, wenn wir nur den Mut aufbringen loszulassen Unsere wahre Aufgabe ist diese Reise, ist dieses Abenteuer. Aber sie riefen nur um so lauter: "Erlöser!" und klammerten sich dabei an die Felsen, und ehe sie sich’s versahen, war er gegangen, und sie blieben allein zurück und spannen ihre Legenden von einem Erlöser.'

Und als er erkannte, wie sich täglich eine immer größere Schar um ihn versammele, wie sie ihn enger und heftiger denn je bedrängte und ihn anflehte, daß er sie ohne Unterlaß heilen und immer wieder mit seinen Wundertaten füttern möge, für sie zu lernen und für sie zu leben, stieg er an jenem Tage allein auf einen abgelegenen Berg hinauf; und dort betete er.Und in seinem Herzen sprach er: "Unendliches, strahlendes Sein, wenn es dein Wille ist, so laß diesen Kelch an mir vorübergehen, laß mich diese unmögliche Aufgabe beiseite legen. Ich vermag es nicht, das Leben auch nur einer einzigen anderen Seele zu leben, dennoch rufen Zehntausend mich darum an. Es tut mir leid, daß ich es habe soweit kommen lassen. Wenn es dein Wille ist, dann laß mich zu meinen Motoren und Werkzeugen zurückkehren und laß mich leben wie jeder andere Mensch."
Und eine Stimme sprach zu ihm auf dem Berg, eine Stimme, die weder männlich noch weiblich, weder laut noch leise war. Und diese Stimme sprach zu ihm: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe; denn dein Wille ist auch der meine. Geh deines Weges wie die anderen Menschen und werde glücklich auf dieser Erde." Und als er dies vernahm, frohlockte der Meister, bedankte sich und summte ein kleines Mechanikerlied, während er von dem Berg hinabstieg. 
Und als das Volk ihn wieder umringte und bestürmte und ihm von seinen Kümmernissen berichtete und ihn anflehte, es zu heilen und ohne aufzuhören mit den Früchten seiner Erkenntnisse zu füttern und mit seinen Wundertaten zu unterhalen, lächelte er der Menge freundlich zu und sagte: 
"Ich höre auf."

(aus: 'Illusionen' von Richard Bach)