L. Feuerbach wandte sich gegen jede Vorstellung von einem Weiterleben des Individuums nach dem biologischen Tod und interpretierte Religion als Projektion des Menschen.
Insbesondere kritisierte er die “kindisch-phantastische” christliche Mythologie, die sich jedes Ammenmärchen der Historie als Tatsache aufbinden lasse. Die Abwesenheit jeder Vernunft mache diese Religion zu einem Spielball der spekulativen Willkür.
Dem Unglauben nur sind die Glaubensgegenstände vernunftwidrig; aber wer sie einmal glaubt, der ist von ihrer Wahrheit überzeugt, dem gelten sie selbst für die höchste Vernunft.